Herzlich Willkommen

Die Anlage des Kleingartenverein "Bühlauer Waldgärten" e. V. mit ihren rund 350 liebevoll bewirtschafteten Gärten befindet sich am Rande des Landschaftsschutzgebietes Dresdner Heide. Zur Anlage gehören außerdem einige beliebte Gemeinschaftsanlagen, z.B. ein attraktiv gestalteter Kinderspielplatz, ein Lehrgarten, eine große Festwiese, eine historische Laube für kleine Ausstellungen, ein den Pächtern vorbehaltener, mit funkgesteuertem Schiebetor abgesperrter Parkplatz und nicht zuletzt das Vereinshaus mit seiner öffentlichen Gaststätte.

Dass der Haupteingang in den Monaten Mai-September von 9-18 Uhr unverschlossen bleibt, demonstriert das Selbstverständnis des Kleingartenvereins, sich als Bestandteil des öffentlichen Grüns der Stadt Dresden zu betrachten.

Bei dem Bundeswettbewerb "Gärten im Städtebau" erreichte der Kleingartenverein für die Stadt Dresden, 1998 die Auszeichnung für Silber und 2002 sogar für Gold. Auf Vorschlag des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde e.V. erhielten die "Bühlauer Waldgärten" e.V. 2003 die höchste Auszeichnung des Office de Terre et des Jardins Familiaux-der größten europäischen Vereinigung von Kleingartenvereinen- als erster deutscher Verein eine Ehrenurkunde. 2005 und 2009 wurde unser Verein als "Schönste Kleingartenanlage Dresdens" ausgezeichnet.





Neben der o.g. Festwiese steht dem Gartenverein auch ein Veranstaltungsraum für 25 Personen zur Verfügung, welcher auch für private Feierlichkeiten gemietet werden kann.

Dazu können Sie über unser Kontaktformular eine Anfrage stellen.

Auch Nichtmitglieder des Gartenvereins können die Festwiese und den Veranstaltungsraum mieten.











Geschichte der Bühlauer Waldgärten

Als sich knapp ein Jahr nach dem für unsere Stadt besonders verheerenden zweiten Weltkrieg am 1.April 1946 Dresdner Bürger auf dem verlassenen Golfplatz am Weißen Hirsch versammelten, ahnte keiner von ihnen, dass er dem "ersten Spatenstich" für die heutige wunderschöne Kleingartenanlage "Bühlauer Waldgärten" beiwohnt. Die Zeiten waren nicht danach.

Die Folgen des Krieges hatten in vielen Familien zu Not, Hunger und Elend geführt. Was lag näher, als jedes verfügbare Stück Land unter den Spaten zu nehmen, um Gemüse anzubauen und vor allem die Kinder mit Obst zu versorgen. So entstand in einer sog. Grabelandaktion die Gemeinschaft "Brachland Bühlau".

Ein Hilfswerk "Jugendfreunde" hatte damals die Aufgabe übernommen,- wie es in einem Brief vom 02.03.1946 an des Forstamt Dresden - Bühlau geschrieben steht, "arbeitslose Jugendliche beiderlei Geschlechts in lohnende nutzbringende Arbeit zu bringen, damit der Gefahr einer Verwahrlosung begegnet wird". Vom Landesarbeitsamt hatten sie den Auftrag erhalten, einige 100 Jugendliche in der Brachlandaktion zur Erzeugung von Gemüse und Kartoffeln einzusetzen. Die Dresdner Golfplätze schienen ihnen dafür geeignet zu sein.